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Freitag, 28. Oktober 2016

Aus dem Stalingrad Migrantenlager in Paris kommen "Schreie und ein fauler Geruch"


Tausende herumirrende Migranten haben sich nach dem Abriss des Dschungels von Calais nach Paris aufgemacht, um in einer der dortigen Massenbehausungen unterzukommen, wo sie nun Chaos für die Anwohner bringen. Von Romina McGuinness für www.Express.co.uk, 28. Oktober 2016

Heloise Mary, eine Hilfsarbeiterin sagte, das die glamouröse Stadt nun von Flüchtlingen überflutet wird, nachdem innerhalb von wengier als zwei Tagen über 1.000 von ihnen in die Stadt kamen.

Viele übernachten nun im Stalingrad Bahnhof, der sich in eine Elendsunterkunft für Migranten verwandelt hat, die zwar mehr als einmal von den Behörden geräumt wurde, allerdings kamen die Migranten jedes Mal wieder zurück.

Nach einer kurzen Ruhepause, meinen die Einwohner von "Stalingrad", habe sich die Situation mit den Migranten in eine "lebende Hölle" verwandelt.

Marie, die direkt neben dem improvisierten Lager lebt sagte der französischen Tageszeitung Le Figaro:

"Das Leben hier wurde unerträglich. Im September wurden über 2.500 Personen evakuiert, aber nun zwei Monate danach sind sie wieder da. Und da nun das Dschungellager weg ist wird es noch um einiges schlimmer werden."

Eine andere Anwohnerin namens Monique teilte Le Figaro mit, dass ihr "die Worte fehlen" und sie "völlig verzweifelt" sei. Sie sagte:

"Die Strassen sind voller Müll und Fäkalien. Mitten in der Nacht hören wir furchteinflössende Schreie aus dem Lager.

Ich habe gesehen, wie Migranten sich gegenseitig mit Steinen bewerfen und Metallstangen als Waffen einsetzen."

Die örtlichen Strassenreiniger, deren Aufgabe es ist, hinter den Migranten herzuputzen haben ebenso die Schnauze voll. Einer sagte:

"Die Dinge waren erst schlecht, jetzt ist es schlimmer.

Wir haben den Migranten Mülleimer gegeben, aber es scheint ihnen egal zu sein. Wir putzen und fegen die Strassen jeden Tag."



Ein Anwohner sagt, dass es die Schuld der Hilfsarbeiter ist, dass sich die Krise verschlimmert hat:

"Sie geben den Migranten Zelte, in denen sie schlafen können und sie füttern sie drei Mal am Tag. Da ist es kein Wunder, dass die Leute immer wieder zurückkommen.

Jedes Mal sagen wir ihnen, dass die Situation intolerabel wurde, aber sie meinen zu uns nur, dass wir ja ein Dach über dem Kopf haben und wir daher dankbar sein sollen."

Colombe Brossel, die sozialistische Vizebürgermeisterin, zuständig für Sicherheit und Stadtangelegenheiten, versprach ein Ende der Migrationskrise in Paris und sagte, sie wolle die im Stalingrad Bahnhof schlafenden Migranten "so schnell wie möglich" in eine andere Unterkunft bringen. Sie meinte:

"Die Migranten leiden und jene, die von Calais hierher kamen wurden in eine unmögliche Situation gezwungen. Die Anwohner aber leiden ebenso."


Im Original: PARIS CHAOS: 'Screams and foul smell’ from Stalingrad migrant camp are ‘a nightmare’

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