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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Das Zikavirus ist harmlos - es verursacht keine Geburtsdefekte



Für www.MoonOfAlabama.org, 27. Oktober 2016

Nach fast einem Jahr der Hysterie, Massenstornierungen für Reisen und unnötigen Abtreibungen dämmert es den "Journalisten" und "Experten" allmählich, dass das Zikavirus harmlos ist. Es kann eine leichte Grippe verursachen - ein Viertel der Infizierten hat zwei Tage lang niedriges Fieber und fühlt sich nicht wohl - das ist alles. Anders als von den Sensationalisten in den Medien und jeder Menge sich selbst dienender "Wissenschafter" verursacht es keine Geburtsdefekte, wie etwa Mikrozephalie.

Wir hatten also recht. Im Februar schrieben wir: Das Zikavirus ist harmlos - Wer profitiert von dieser medialen Panik?

Der Artikel basiert auf einen Recherchebericht des US Kongress, sowie verschiedenen wissenschaftlich klingenden Aufsätzen. Die Schlussfolgerung war:
Es gibt absolut keinen vernünftigen Grund, für die Angstschlagzeilen und die dadurch ausgelöste Panik.

Der Virus ist harmlos. Es ist möglich, scheint nun aber sehr unwahrscheinlich, dass er einen Einfluss auf ungeborene Kinder hat. Es gibt absolut keinen Grund deswegen besorgt zu sein.

Die künstlich erzeugte Medienpanik ging weiter und es wurden große Summen für gefährliche Insektizide ausgegeben, um die Moskitos (und dazu wichtige Bestäuber) zu töten, von denen keine Gefahr ausging. Tatsächlich war es vielleicht sogar der großzügige Einsatz dieser Insektizide, der für den Anstieg von Mikrozephaliefällen in Nordostbrasilien verantwortlich war.

Im März schrieben wir: Wer über Zika liesst könnte seinem Gehirn schaden

Wir listeten 35 Schlagzeilen aus den "Nachrichten" auf über mögliche Katastrophen im Zusammenhang mit einer Zikaepidemie. Der gemeinsame Faktor war, dass die Schlagzeilen das kleine Wort "könnte" enthielten. Die Artikel waren pure Spekulation und auch wenn einige diesen oder jenen "Experten" zitierten, die auf der Suche nach frischen Forschungsgeldern waren oder die ihr Geld von irgendeiner Pharma- oder Pestizidfirma bekamen.

Im Juni fügten wir hinzu: Da Zikavirus verursacht keine Geburtsdefekte - der Kampf dagegen möglicherweise schon

Neue ernstzunehmende Forschungen bestätigten, was einige Brasilianer von Beginn an für den örtlich streng abgegrenzten Anstieg an Mikrozephalie im Verdacht hatten:

Ärzte in den von Zika betroffenen Gebieten Brasiliens wiesen darauf hin, dass die wirkliche Ursache für die etwas vermehrt auftretende Mikrozephalie in der Region womöglich vom Insektizit Pyriproxyfen verursacht wurde, mit dem Moskitolarven im Trinkwasser getötet wurde:

Die brasilianischen Ärzte merkten an, dass die Gebeite im Nordosten Brasiliens, in denen die meisten Mikrozephaliefälle registriert wurden übereinstimmen mit den Gebieten, in denen Pyriproxyfen in das Trinkwasser gegeben wird, um die zikatragenden Moskitos abzutöten. Von Pyriproxyfen wird angenommen, dass es bei den Moskitolarven Fehlbildungen verursacht, weshalb es in den letzten 18 Monaten in der Region ins Trinkwasser gegeben wurde.

Pyriproxyfen wird von Sumitomo Chemical produziert - einem bedeutenden japanischen Chemieriesen. Es war daher wenig überraschend, dass die New York Times und andere die Ärzte, die den Bericht erstellten einer "Verschwörungstheorie" bezichtigten und ein paar "Experten" heranzogen, um die Geschichte zu widerlegen.
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Nun aber haben auch Wissenschaftler des New England Instituts für Komplexe Systeme die Pyriproxyfenthese untersucht. Sie fanden heraus:
Pyriproxyfen ist ein Äquivalent zu Wachstumshormonen, die in Tieren wirken wie die Retinosäure, einem Vitamin A Metabolit, mit dem es Wechselwirkungen eingeht und dessen Eingabe während der körperlichen Entwicklung Mikrozephalie verursacht.

Es wird zwar immer darauf hingewiesen, dass Tests mit Pyriproyfen durch den Hersteller Sumitomo keine keine Hinweise auf eine Entwicklungstoxiztät ergaben, allerdings gab es diese bei Versuchen mit Rattenjungtieren durchaus, darunter eine geringe Hirnmasse und eine Fehlbildung des Schädels. Nicht zuletzt war der Einsatz von Pyriproxyfen in Brasilien der erste der Chemikalie überhaupt - bislang wurde sie noch nie in diesem Masstab ins Trinkwasser gegeben.
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Angesichts der ermittelten Informationen empfehlen wir dringendst, dass die Verwendung von Pyriproxyfen in Brasilien ausgesetzt wird, bis mehr darüber bekannt ist.

Heute gibt die Washington Post endlich zu, dass das Zikavirus keine Geburtsdefekte verursacht:

Zur großen Überraschung der Wissenschaftler hat die Epidemie keine Welle fötaler Missbildungen verursacht, vor denen es so viel Angst gab, nachdem Bilder aus Brasilien bekannt wurden .

Stattdessen hinterliess Zika eine rätselhafte und unregelmässige Spur des Schadens in den Amerikas. Laut der neuesten UN Zahlen stammten über 75 Prozent aller 2.175 Kinder mit Mikrozephalie, die mit Zika in Verbindung gebracht wurden aus einer einzigen Region: Nordostbrasilien.

An Orten außerhalb dieses Gebietes in Brasilien, wo der Grippevirus aufkam gab es keine Zunahme der Geburtsdefekte. Die Zahl der (natürlich vorkommenden) Mikrozephaliefälle blieben konstant, auch wenn es eine starke Erhöhung der (harmlosen) Zikainfektionen gab. Die Zahlen in Brasilien haben sich auch als teilweise überhöht entpuppt, da es keine Standarddiagnose gab und die Statistiken entsprechend unzuverlässig waren. Ein Faktor, auf den wir in unserem ersten Artikel darüber hinwiesen.

Der Artikel in der Washington Post  sinniert über mehrere "mögliche" Ursachen für den lokal begrenzten Ansieg der Fälle in Nordostbrasilien, den es tatsächlich gab. Es werden einige dieser "Experten" zitiert, etwa vom pharmazieindustriell beeinflussten CDC [US Behörde für Epidemien, d.R.], die das Thema seit der ersten Schlagzeile völlig falsch einschätzten. Seltsamerweise findet der wahrscheinlichste Grund keine Erwähnung - die exztessive Verwendung des Insektizits, von dem bekannt ist, dass es in Moskitolarven Geburtsdefekte verursacht. Daher bleibt der Artikel mit seiner Schlussfolgerung weit hinter den ethischen Standards zurück, die der Journalismus haben sollte.

Es ist übrigens auch nicht so schwer, die richtige Antwort zu finden. Was es braucht sind ein oder zwei Stunden, in denen man die öffentlich verfügbaren Quellen durchgeht, dazu etwas höhere Bildung und ein klarer Kopf bei der Analyse. Anstatt aber so eine grunlegende Recherche durchzuführen haben "Journalisten" und "Medien" uns eine Panik geliefert, die garniert war mit den Spekulationen von beeinflussten "Experten". Man muss solche Geschichten immer im Hinterkopf behalten, wenn die nächste sensationslüsterne Panikschlagzeile durch die Medien geht. Hinter diesen stehen unter Garantie einige "Interessen; und eines darf man sicher nicht erwarten und das sind neutrale Fakten und grundlegendes logisches Denken.


Im Original: The Zika Virus Is Harmless - It Does Not Cause Birth Defects - We Told You So

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