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Montag, 13. Februar 2017

Österreichs Präsident beleidigt Brexit Wähler bei einer Wutrede in Brüssel als dumm und verrückt


Bei einer sehr außergewöhnlichen Wutrede in Brüssel hat Österreichs linksgrüner Präsident heute alle, die für den Brexit stimmten als "verrückt" und "nicht besonders intelligent" bezeichnet. Von Nick Gutteridge für www.Express.co.uk, 13. Februar 2017

Das Mitglied der Grünen Alexander Van der Bellen schimpfte auf den Populismus, der hinter der britischen Entscheidung für das Verlassen der EU steckte, und ging noch weiter.

Er beschrieb seinen kürzlichen Wahlsieg gegen den rechten Kandidaten Norbert Hofer als Beweis dafür, "dass man gegen Populismus gewinnnen kann" und rief andere EU Staatschefs dazu auf, es ihm nachzumachen.

Als er über Länder gefragt wurde, die den Block ebenfalls verlassen wollen liess er eine Reihe von außerordentlich undiplomatischen Bemerkungen fallen, die man als direkten Angriff auf den Brexit verstehen kann.

Der österreichische Kanzler Christian Kern, der während des Wahlkampfes einen etwas euroskeptischeren Ton anschlug, schaute dabei nervös den EU Chef Jean-Claude Juncker an, als Van der Bellen seinen Wutanfall hinlegte. Er fluchte:


"Man muss schon verrückt sein zu glauben, dass die altmodische nationale Souveränität der 30er dem eigenen Land mehr Macht verleiht, als die Mitgliedschaft in der Union.

Allzu viel Intelligenz braucht es dafür nicht, ich kann es nicht wirklich nachvollziehen."

Der österreichische Präsident griff auch schaf die "tragische und unangemessene Entscheidung der Mehrheit der britischen Wähler an, die für den Brexit stimmten," und sagte, das Ergebnis habe "viele Menschen in Österreich aufgeweckt".

http://1nselpresse.blogspot.com/2017/02/buch-die-weltanschauung-des-steve-bannon.html


An einem Punkt liess Herr Van der Bellen auch seine persönliche Meinung durchschimmern, als er meinte, Europa sollte ein Superstaat werden, wobei er sagte, dass es nicht gerne sieht, wenn Treffen von EU Vertretern als "Auslandsreise" beschrieben werden, weil "wir in Brüssel nicht wirklich im Ausland sind."

Obwohl seine Rolle weitgehend zeremoniell ist, so werden die Bermerkungen des Präsidenten in Grossbritannien hohe Wellen schlagen, da sie ein Zeichen dafür sind, welchen Ton die EU Mitglieder während des Brexit Prozesses anschlagen werden.

Das ganze lief während einer Pressekonferenz ab, die er gemeinsam mit Herrn Kern und Herrn Juncker hielt und bei der einige wichtige EU Themen, wie der Brexit, angesprochen wurden.

Herr Kerrn, der zu einer Refrom der EU aufrief, wobei seine Regierung bei der Arbeitsplatzvergabe eigene Bürger gegenüber anderen europäischen Bürgern bevorzugt werden sollten, griff Großbritannien aber ebenso an, als er die "Schönwettereuropäer" angriff. Er sagte:

"Wir anerkennen, dass aufgrund des Brexitergebnis und dem zunehmenden rechten Populismus, als auch wegen der Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, unser Bekenntnis dringender notwendig ist als je zuvor.

Europäisch zu sein heisst, dass man nicht nur ein Schönwettereuropäer ist, sondern man muss sich auch bei schlechtem Wetter zu Europa bekennen."

In einer Spitze gegen den Brexit fügte er an:

"Klar ist, dass es kein Land gibt, dem es nach dem Beitritt zur EU schlechter geht, als davor - das ist offensichtlich."

Herr Juncker wiederum sprach die wachsende Gefahr an, die dem EU Projekt als ganzes aus den Niederlanden und aus Frankreich droht, wo jeweils bald entscheidende Wahlen anstehen, bei denen die Euroskeptiker an die Macht gelangen könnten.

Er rief die Mainstreampolitik in diesen Ländern dazu auf, nicht nach rechts zu rücken, um auf der brüsselfeindlichen Welle zu reiten und sagte, Herr Van der Bellen würde zeigen, dass das Widerstehen des Populismus ein Erfolgsgeheimnis sei. Der EU Chef sagte:

"Wer den Populismus besiegen will, der darf nicht dessen Botschaften wiederholen.

Man muss gegen ihre Ansichten sein und nicht versuchen, sich ihren Ansichten anzupassen. Man muss das Gegenteil sagen, wenn das Gegenteil wahr ist und nicht die populistischen Sprüche wiederholen."





Im Original: Austrian president brands Brexit voters THICK and CRAZY in extraordinary Brussels

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