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Mittwoch, 29. März 2017

Angestellte an kanadischem Flughafen mit Zugang zu Flugzeugen enttarnt als IS Unterstützer


Von Candice Malcolm für www.TorontoSun.com, 28. März 2017

In einem verstörenden neuen Bericht heisst es, dass Montreals internationaler Trudeau Flughafen von Radikalen infiltriert wurde.

Laut eines vom französischsprachigen Sender TVA ausgestrahlten investigativen Berichts der Sendung JE bekamen mehrere Angestellte am Flughafen ihre Sicherheitsfreigabe entzogen, weil sie radikalisiert sind und den Islamischen Staat unterstützen.

Die Ermittlungen ergaben, dass ein Mitarbeiter mit Sicherheitsfreigabe am Flughafen im Internet über die Sozialen Medien Propagandavideos des Islamischen Staates verbreitet hat, darunter Folter- und Exekutionsbilder.

Ein anderer meinte laut Bericht, dass das von IS Agenten begangene Massaker in Paris im November 2015 wiederholt werden sollte.

Einer der radikalisierten Angestellten hatte am Flughafen von Montreal offenbar Zugang zu den Start- und Landebahnen und den Flugzeugen selbst. Dieser Mitarbeiter soll auch über eingehendes Wissen über militärische Angriffswaffen verfügen.

Und doch soll dieser Mitarbeiter laut Bericht noch immer am Flughafen arbeiten und wurde offenbar einfach nur an eine andere Stelle versetzt - weg von den Landebahnen und Flugzeugen.

Aéroports de Montréal, die Betreiberfirma des Flughafens konnte am Dienstag von Postmedia nicht sofort für einen Kommentar erreicht werden.

Dies lässt ernste Fragen aufkommen hinsichtlich der Integrität von Kanadas Sicherheitsbehörden und unserer Fähigkeit, feindliche Agenten von wichtigen und strategischen Arbeitsstellen in unserem Land fernzuhalten.

Ein Teil des Problems sind vermutlich mangelnde Ressourcen.

Laut Pierre St-Jacques, einem Sprecher der Zoll- und Einwanderungsgewerkschaft gibt es eine "akute Krise" beim Bewachen der Grenzen.

Die weiter ansteigende Zahl an Asylanträgen und illegalen Grenzübertritten an der amerikanisch-kanadischen Grenze hat die kandische Grenzbehörde (CBSA) in arge Bedrängnis gebracht. St-Jacques sagte in einem Telefoninterview:

"Wir mussten wegen der vermehrten Grenzübertritte Beamte vom Trudeau-Montreal Flughafen abziehen und an die Landgrenzen schicken."

Auch wenn St-Jacques darauf bestand, dass die Beamten die nationale Sicherheit trotz der begrenzten Mittel nicht aus dem Auge lassen, so ist es leicht nachzuvollziehen, dass Einzelne durch die Lücken im System gelangen können.

Deutliche Alarmzeichen aber - wie etwa radikalisierte Anhänger des Islamischen Staates, die an einem wichtigen internationalen Flughafen arbeiten - dürfen nicht ignoriert werden.

Während eines kürzlichen Besuches in Kanada sagte der US Heimatschutzminister John Kelly, dass Nordamerika zahllose Gefahren und Terroranschläge auf Flugzeuge drohen.

Angesichts dieser Nachicht aus Montreal und dem Ruf nach mehr Grenzschützern durch die CBSA Gewerkschaft, wird der Trudeau Regierung wohl nichts anderes übrig bleiben, als die uns weiterhin bedrohenden Sicherheitsgefahren anzugehen.






Im Original: Canadian airport employees ID’d as ISIS supporters: Report

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