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Dienstag, 7. März 2017

Frankreichs fatale Öffnung gegenüber dem Islam



Von Giulio Meotti für www.GatestoneInstitute.com, 4. März 2017

Vor zwei Jahren schlug der Direktor der Pariser Großmoschee, Dalil Boubakeur vor, die leeren Kirchen in Moscheen umzuwandeln, um die wachsende muslimische Gemeinde in den verlassenen christlichen Einrichtungen unterzubringen. Nun scheinen viele Menschen in Frankreich die Idee so ernstzunehmen, dass ein Bericht der den französischen Sozialisten nahestehnden Denkfabrik Terra Nova den Vorschlag machte, dass die französischen Behörden für eine verbesserte Integration zwei öffentliche Feiertage ersetzen sollten - Ostermontag und Pfingstmontag - wobei aus einem ein islamischer Feiertag werden soll und ganz ökumenisch aus dem anderen ein jüdischer.

Die von Alain Christnacht und Marc-Olivier Padis verfasste Studie "Die Emanzipation des Islam in Frankreich" stellt fest:

"Damit alle Konfessionen gleich behandelt werden sollten zwei wichtige neue Feiertage - Yom Kippur und Eid el Kebir - berücksichtigt werden, und dafür zwei Montage gestrichen werden, die keine besonderen Feiertage sind."

Das heisst, das katholische Ostern und Pfingsten können geopfert werden, um diesen ewig flüchtlingen multikulturellen "Frieden" zu bewahren.

Der Vorschlag von Terra Nova wurde von der französischen Bischofskonferenz abgelehnt, allerdings von der Union islamischer Organisationen in Frankreich begrüsst, die der Moslembruderschaft nahesteht und die auch gerne hätten, dass Eid al-Fitr und Eid al-Adha in den Kalender aufgenommen werden. Die Idee, christliche Feiertage zu ersetzen, wurde auch vom Überwachungsrat für Säkularismus unterstützt, einem Organ, das von Präsident Francois Hollande eingeführt wurde, um säkulare Politik zu koordinieren. Diese haben vorgeschlagen, einige christliche Feiertage zu ersetzen durch islamische, jüdische und weltliche Feiertage. Donia Bouzar, ein Mitglied des Überwachungsrates sagte:

"Frankreich muss zwei christliche Feiertage abschaffen, um Yom Kippur und Eid Platz zu machen."

Der Chefredakteur von Le Monde des Religions, Frederic Lenoir, meinte dazu:

"Frankreich ist nicht mehr länger ein katholisches Land." 

Le Figaro fragte sich, ob der Islam nicht bereits heute schon "Frankreichs Religion Nummer Eins ist". Anstatt darum zu kämpfen, dass gerettet wird, was rettbar ist, schreiben die französischen Meinungsmacher bereits Kapitulationsartikel. Das ist die wahre Bedeutung des Terra Nova Vorschlages.

Eine ähnlich schockierende Idee kam vom Montaigne Institut, einer weiteren Denkfabrik, die mit Emmanuel Macron einen anderen Präsidentschaftskandidaten mit Ideen versorgt. In deren von Hakim El Karoui verfassten Bericht schlägt das Institut die Erschaffung eines "Grossimams von Frankreich" vor, ganz so, als hätten Paris und Kairo die selben historischen Wurzeln. Macron entschuldigte sich vor kurzem für die französische Kolonisierung, mit dem er den defätistischen Schuldkomplex füttert, der die islamistischen Extremisten nur noch mehr antreibt, Forderungen zu stellen.

Das Montaigne Institut schlug auch vor, dass in den öffentlichen Schulen Arabisch gelehrt werden sollte. Die Idee wurde von Jack Lang unterstützt, dem Präsidenten des Instituts für die Arabische Welt, der meinte, dass "die arabische Welt ist ein Teil von uns". Mit der Hybridisierung der Kulturen und der Ablehnung des Christentums wird Frankreich bald schon nicht nur Arabisch lehren, sondern ausschlisslich Arabisch lehren - und Ramadan statt Ostern feiern.

Sollte das Ziel darin bestehen, die Moslems in der Französischen Republik zufrieden zu stellen und nicht darin, sie zu assimilieren, warum dann nicht gleich Schweinefleisch vom Schulmenü nehmen, oder sensible Themen, wie die Kreuzzüge oder den Holocaust ignorieren und in Schwimmbädern die Geschlechtertrennung einführen, Karikaturisten an ihre "Verantwortung" erinnern, und die islamische Verschleierung in der öffentlichen Verwaltung erlauben? Tatsächlich gibt es all diese Dinge bereits im heutigen Frankreich. Und das Ergebnis dessen lautet nicht "Emanzipation", sondern religiöse Segregation.

In dieser Apartheit wachsen islamische Extremisten und erobern die Herzen und Köpfe. Frankreichs Geheimdienstgeneraldirektor Patrick Calvar sprach es klar aus:

"Die Konfrontation ist unausweichlich.

[Es gibt geschätzt 15.000 Salafisten unter den sieben Millionen Moslems in Frankreich,] deren radikal-fundamentalistische Auslegung viele der hauptsächlich von Moslems bewohnten sozialen Wohnsiedlungen an den Rändern von Städten wie Paris, Nizza oder Lyon dominiert. Ihre Prediger rufen zum Bürgerkrieg auf und es ist laut ihnen die Pflicht aller Moslems, die Ungläubigen am anderen Ende der Strasse auszuradieren."

Der sozialistische Präsidentschaftskandidat Benoit Hamon, an den der Terra Nova Bericht gerichtet war, rechtfertigte sogar das Verschwinden der französischen Frauen aus den Cafes in den muslimischen Gegenden:

"Historisch betrachtet gab es in den Arbeitercafes auch keine Frauen."

Anstatt ihre Zeit damit zu verschwenden, einen "französischen Islam" zu formen, sollten die französischen Politiker, Meinungsmacher und Denkfabriken eher nach Wegen suchen, wie die schleichende Islamisierung ihres Landes verhindert werden kann. Andernfalls könnten wir bald schon nicht nur einen "Grand Imam de France" erleben, sondern auch Auspeitschungen und Steinigungen auf dem Champs Elysees.





Im Original: France's Fatal Attraction to Islam

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