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Dienstag, 21. März 2017

Im Brüssler Migrantenbezirk gibt es 51 Wohltätigkeitsorganisationen mit Terrorverbindungen

Molenbeek in Brüssel, keine 3km von NATO und EU entfernt

Laut eines neuen Berichts über Terrorabwehrmassnahmen konnte die Polizei im von Migranten dominierten Brüssler Molenbeek Viertel 51 Organisationen mit Terrorverbindungen identifizieren. Von Viriginia Hale für www.Breitbart.com, 20. März 2017

Belgiens Innenminister Jan Jambon versprach den als berüchtigt bekannten Bezirk "aufzuräumen", der als sicherer Zufluchtsort für Dschihadisten bekannt ist, nachdem die Behörden herausfanden, dass die Kommune vielen der Verdächtigen der Anschläge von Brüssel und Paris als Ausgangspunkt  diente.

Der vertrauliche Bericht enthüllte, dass die Polizei im letzten Jahr im Rahmen des Channel zur Erhöhung der Sicherheit Plans von Tür zu Tür ging und dabei 8.600 Häuser mit 22.668 Bewohnern - einem Viertel aller Einwohner von Molenbeek - überprüfte.

Der Channel Plan wurde vergangenes Jahr aus der Taufe gehoben und mit 300 Beamten und einem 39 Millionen Euro Budget ausgestattet, wodurch bislang eine Liste 72 Terrorverdächtige erstellt werde konnte - von denen 26 in Syrien oder dem Irak leben und 46 in Belgien.

Von den identifizierten in Belgien ansässigen Dschihadisten sitzen 20 im Gefängnis, während die übrigen 26 von den Behörden "eng überwacht" werden. Allerdings enthüllte der Bericht auch, dass lediglich fünf der Verdächtigen in Kontakt mit Deradikalisierungsmitarbeitern stehen.

Insgesamt werden in Molenbeek 6.168 Personen überwacht [etwa 5% aller Einwohner, d.Ü.].

Im Rahmen des Channel Plans hat die Polizei auch die 1.617 Wohltätigkeitsorganisationen im Viertel untersucht und dabei mindestens 51 gefunden, die in Verbindung mit Terrorismus und dem radikalen Islam stehen, sowie weitere 102, die mit der Kriminalität in Verbindung stehen.

Der stellvertretende Bürgermeister von Molenbeek Ahmed El Khannouss allerdings hat öffentlich die "Säuberung" des Viertels verurteilt und bezeichnete den Channel Plan als "boshaft und ungerechtfertigt". Er schrieb in einem offenen Brief an Herrn Jambon:


"Wir dachten, wir wären weiter als das [Inspizieren von Moscheen] seit dem Zweiten Weltkrieg, als die Menschen wegen ihrer Religion herausgezogen wurden - eine Sache, die zur größten Schande der Geschichte führte."

Auch die Vereinigung der Moscheen in der Region Brüssel (UMRB) und die Plattform der Moslems von Belgien (PMB) haben das Programm angegriffen und schrieben:

"[Polizeiliche] Überprüfungen wurden mit ungerechtfertigter Brutalität durchgeführt. Die Vorurteile und Generalisierungen, die wir erleben, schaden nicht nur unserer Gemeinschaft, sondern der Gesellschaft als ganzes."

Die Gruppen meinen, die Moscheeinspektionen führen dazu, dass sich muslimische Gruppen in Belgien "stigmatisiert" fühlen und zum Opfer von "Hass und Ablehnung" durch Nichtmuslime in Belgien werden.

Allerdings warnte im Februar ein Bericht von Belgiens Koordinierungseinheit für Gefahrenanalyse (OCAD), dass der radikale Islam sich zulasten des moderaten Islam im Land ausbreitet und extremistische und dschihadistische Gruppen immer offensiver auftreten.






Im Original: 51 Nonprofits in Brussels Migrant District Suspected of Having Terror Links

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