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Donnerstag, 13. April 2017

Schwedendemokraten erleben nach Anschlag neuen Umfragerekord

Schwedendemokraten quasi so beliebt wie Regierung

Die dezidiert gegen die Masseneinwanderung stehenden Schwedendemokraten haben in der ersten Umfrage nach dem Terroranschlag in Stockholm vergangene Woche, bei dem vier Personen starben, ihren bislang höchsten Wert erreicht. Von Chris Tomlinson für www.Breitbart.com, 12. April 2017

Die Schwedendemokraten sind nun offiziell die größte politische Partei in Schweden und rangieren in einer Umfrage von Sentio bei 27,2 Prozent. Das Ergebnis entspricht einem neuen Rekord für die migrationskritische Partei, die seit Beginn der Migrationskrise stark an Zuspruch gewann, wie Nyheteridag berichtet.

Der Politikwissenschaftler Stig-Björn Ljunggren sagte, er zweifelt, ob der Terroranschlag vom Freitag einen bedeutenden Einfluss auf die Umfrage hatte und meinte, es sei unwahrscheinlich, dass sich eine Veränderung so schnell einstellt. Größter Verlierer der Umfrage war die Zentrumspartei, die 2,3 Prozent verlor und nun bei unter 10 Prozent steht.

Die größten Rivalen der Schwedendemokraten sind die regierenden Sozialdemokraten, die knapp ein Prozent verloren haben und bei 23,3 Prozent stehen. Ministerpräsident Stefan Löfven, der auch Parteichef ist, sagte kürzlich nach dem Terroranchlag, dass die bisherige Politik der offenen Grenzen für Migranten enden würde, eine Massnahme, welche von den Schwedendemokraten schon länger gefordert wird.

Die Rohdaten der Umfragen zeigen, dass die Partei eventuell sogar mehr Unterstützung erhält, als die Zahlen zeigen. Laut Sentio, die zwischen dem 7. und 10. April 1.001 Personen befragten, haben 29,6 Prozent der Befragten gesagt, sie würden für die Schwedendemokraten stimmen, wenn heute Wahlen wären.

Jimmie Akesson, der Anführer der Schwedendemokraten sprach am Dienstag über den Anschlag und kommentierte die Tatsache, dass der Angreifer ein abgelehnter Asylbewerber war. Er sagte:


"Falls dem so ist, dann ist es ein Riesenskandal. Wir haben gesehen, wie die Zahlen der internen Grenzkontrollen sehr stark zurückgingen, seit es vor ein paar Jahren die Debatte um Grenzkontrollen gab."

Akesson schrieb danach einen Meinungsartikel für die Zeitung Expressen, in dem er politische Konsequenzen für den Anschlag forderte. Akesson ist seit 2005 der Anführer der Schwedendemokraten und wurde damals im Alter von 25 Jahren der jüngste Chef der Partei überhaupt.

Herr Akesson war auch ein starker Befürworter sowohl des Brexit, als auch von US Präsident Donald Trump. In einem Meinungsartikel für das Wall Street Journal schrieb Akesson, dass Trump recht hatte hinsichtlich der Probleme mit der Masseneinwanderung in Schweden. Er schrieb:

"Herr Trump hat Schwedens gegenwärtige Probleme nicht übertrieben. Wenn, dan hat er untertrieben."

Die Schwedendemokraten werden von den schwedischen Medien heftig bekämpft, wie auch internationalen Medien, die BBC etwa bezeichnete die Partei im November 2015 fälschlicherweise als "neonazi". Die Partei wies die Vorwürfe der BBC zurück und teilte über Breitbart London mit:

"Die Medien versuchen verzweifelt, uns für die Brandstiftungen verantwortlich zu machen, damit sie weiterhin den Deckel auf der Einwanderungsdebatte halten können."







Im Original: Swedish Anti-Mass Migration Party Score Record Polling Numbers after Attack

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