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Donnerstag, 27. April 2017

So falsch lagen frühere Prognosen zur Umweltentwicklung



Von Walter E. Williams für www.DailySignal.com, 26. April 2017

Jedes Jahr wird der Tag der Erde begleitet von Endzeitprognosen.

Aber schauen wir uns doch einmal an, was in der Vergangenheit prognostiziert wurde, um beurteilen zu können, in wieweit wir den heutigen Prognosen der Umweltschützer trauen können.

Im Jahr 1970, als der Tag der Erde eingeführt wurde prognostizierte der inzwischen verstorbene George Wald, ein Nobelpreisträger und Biologieprofessor von der Harvard Universität:


"In 15 oder 30 Jahren wird die Zivilisation untergehen, es sei denn wir gehen die Menschheitsprobleme sofort an."

Ebenfalls 1970 erklärte der Biologe der Stanford Universität und Bestseller Autor von "Die Bevölkerungsbombe" Paul Ehrlich, dass die Weltbevölkerung schon bald das Nahrungsmittelangebot übersteigen würde.

In einem Artikel für The Progressive schrieb er:

"Die Motalität wird in den nächsten 10 Jahren wegen des Verhungerns auf mindestens 100-200 Millionen Menschen pro Jahr steigen."

Die folgende Warnung gab er 1969 dem britischen Institut für Biologie ab:

"Wäre ich ein Spieler, ich würde sogar Geld darauf wetten, dass England bis zum Jahr 2000 nicht mehr existiert."

Anlässlich des ersten Tag der Erde warnte Ehrlich, dass "in 10 Jahren alles Leben im Meer ausgestorben sein wird."

Trotz solcher Prognosen gewann Erhlich nicht weniger als 16 Preise, darunter 1990 den Crafoord Preis, die höchste Auszeichnung der königlich schwedischen Akademie der Wissenschaften.

In International Wildlife (Juli 1975) warnte Nigel Calder:

"Die Gefahr einer neuen Eiszeit muss nun als gleichwertige Gefahr wie ein Atomkrieg gesehen werden als Quelle für Tod und Elend für die gesamte Menschheit."

In Sciencs News (1975), wurde berichtet, wie C.C. Wallen von der Weltmeteorologieorganisation sagte:

"Die Abkühlung seit 1940 war groß genug und auch konsistent genug, dass es so schnell keine Umkehr von geben wird."

Im Jahr 2000 sagte der Klimaforscher Davi Viner dem Independent, dass Schneefall in Großbritannien in "wenigen Jahren" zu einem "sehr seltenen und aussterbenden Ereignis werden wird". "Die Kinder werden einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist," sagte er. "Schneefall gehört der Vergangenheit an."

In den nachfolgenden Jahren gab es in Großbritannien einige der heftigsten Schneefälle und niedrigsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen 1914.

1970 sagte der Ökonole Kenneth Watt dem Publikum des Swarthmore College:

"Die Welt hat sich in den letzten 20 Jahren scharf abgekühlt. Sollte die aktuelle Entwicklung so weitergehen, dann wird die globale Durchschnittstemperatur bis 1990 um 4° kälter sein und im Jahr 2000 sogar 11° kälter. Das ist in etwa zwei Mal so viel, wie es braucht, um uns in eine Eiszeit zu katapultieren."

Ebenfalls 1970 schrieb Senator Gaylord Nelson, ein Demokrat aus Wisconsin, im Look Magazin:

"Dr. S. Dillon Ripley, Sekretär des Smithsonian (Instituts) nimmt an, dass bis in 25 Jahren etwa 75 bis 80 Prozent aller Spezies auf dem Planeten ausgestorben sein werden."

Wissenschaftler Harrison Brown veröffentlichte in Scientific American im selben Jahr ein Diagramm, in dem er schätzte, dass der Menschheit kurz nach dem Jahr 2000 das Kupfer ausgehen würde. Blei, Zink, Zinn, Gold und Silber seien bereits vor 1990 aufgebraucht.

Solcherlei falscher Prognosen begannen aber nicht erst mit dem Tag der Erde.

1939 meinte das US Innenministerium, dass die amerikanischen Ölvorräter noch 13 Jahre lang halten werden. Im Jahr 1949 sagte der Innenminister, dass das Ende der US Ölvorräte in Sicht sei.

Als hätten sie nichts von ihren vorherigen Fehlannahmen gelernt, hiess in einer Geologischen Untersuchung der USA von 1974, dass nur noch für 10 Jahre Erdgas vorhanden sei.

Tatsächlich hatten wir laut US Energieministerium im Jahr 2014 Reservon von 250 Billionen Kubikmeter Erdgas, was in etwa ein ganzes Jahrhundert reichen dürfte.

Das amerikanische Volk zu täuschen gehört zum Geschäft der Umweltagenda. Der Umweltaktivist Stephen Schneider sagte 1989 dem Discover Magazin:

"Wir mussten Schauergeschichten erzählen und vereinfachte, dramatisierende Äußerungen machen und die Zweifel, die wir selbst hegen für uns behalten... Wir alle mussten einschätzen, wo genau das richtige Gleichgewicht liegt zwischen effektiv und ehrlich."

1988 sagte der damalige demokratische Senator aus Colorado Timothy Wirth:

"Wir müssen.. versuchen, auf dem Thema der globalen Erwärmung zu reiten. Selbst wenn die Theorie einer Erwärmung falsch ist.. würden wir trotzdem das richtige tun, da es um Umweltschutz und Umweltpolitik geht."

Amerikaner haben bislang einen happigen Preis dafür bezahlt, dass sie die Ablenkungen und Lügen über die Umwelt geglaubt haben.




Im Original: Here’s How Wrong Past Environmental Predictions Have Been

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